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01.02.2019
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UKS-Großbauprojekt IMED erfolgreich abgeschlossen: Universitätsklinikum des Saarlandes stellt neue Klinik für Innere Medizin beim traditionellen Neujahrsempfang vor

Am Donnerstag, 31. Januar 2019, eröffnete das Universitätsklinikum des Saarlandes UKS in Homburg feierlich den Ende 2018 fertiggestellten Neubau der Inneren Medizin. Im Rahmen des Neujahrsempfangs wurde das Großbauprojekt IMED offiziell vorgestellt. Mit einem Budget von 157 Millionen Euro und einem Raumvolumen von rund 200.000 m³ ist in der Mitte des Campus ein modernes Gebäude für universitäre Spitzenmedizin entstanden, das Krankenversorgung, Forschung und Lehre unter einem Dach vereint.

 

Mit einer gewohnt kurzweiligen Rede begrüßte Ulrich Kerle, Kaufmännischer Direktor des UKS, die Gäste beim diesjährigen Neujahrsempfang des Universitätsklinikums im Foyer der IMED. Der Empfang war gleichzeitig die offizielle Feier zur Fertigstellung des Großbauprojektes auf dem Homburger Campus. „Durch die Zusammenlegung der Kliniken für Innere Medizin in einem Gebäude entstehen Synergien. Wir und vor allem unsere Patienten werden ganz entscheidend davon profitieren, dass alle beteiligten Kliniken noch enger zusammenarbeiten und sich gegenseitig fördern“, erklärte Kerle und bedankte sich bei allen Beteiligten für die Unterstützung bei Planung, Bau, Umzug und Betrieb.

 

Der zweite Bauabschnitt und somit der Gesamtbau wurde Ende 2018 erfolgreich abgeschlossen. Die IMED vereint nun die fünf Kliniken für Innere Medizin sowie Teile der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie an einem Ort. Patienten und Mitarbeiter profitieren von modernen Räumen und in der Großregion einzigartiger innovativer Ausstattung. Der Neubau ist direkt an das Chirurgie-Gebäude angebunden und verfügt nun u.a. über eine neue interdisziplinäre chirurgische und internistische Notaufnahme. Notfallpatienten, die mit dem Rettungshubschrauber ankommen, werden so beispielsweise noch schneller versorgt: Der Rettungshubschrauber landet auf dem Dachlandeplatz der IMED, von wo aus ein Aufzug direkt in die neue Notaufnahme führt.

 

Das UKS geht mit der IMED auch in Bezug auf Forschung und Lehre einen besonderen Weg: Theorie und Praxis befinden sich hier unter einem Dach. Neben den klinischen Bereichen gibt es in der IMED Laborbereiche und zwei große Hörsäle mit jeweils rund 200 Sitzplätzen. Lehre, Forschung und Klinikbetrieb arbeiten direkt nebeneinander und somit noch enger zusammen. Die Kommunikation zwischen den fünf Kliniken der Inneren Medizin wird gefördert, durch die direkte Nachbarschaft von Patientenversorgung, Lehrbetrieb und Forschungseinrichtungen lernen Studenten den Klinikbetrieb besser und näher kennen und gleichzeitig kann Spitzenforschung direkt vor Ort betrieben werden.

 

Großes Lob für die IMED formulierte auch die Saarländische Gesundheitsministerin Monika Bachmann, die in Vertretung für Ministerpräsident Tobias Hans sprach: „Ich möchte ausdrücklich allen danken, die mit ihrem Einsatz und Engagement mit dazu beigetragen haben, dass dieses wichtige saarländische Leuchtturmprojekt mit großen Herausforderungen nach nur sechsjähriger Bauzeit erfolgreich umgesetzt werden konnte. Nur mit einer logistischen Meisterleistung war es möglich, einen derart reibungslosen Umzug aller  beteiligten Kliniken termingerecht umzusetzen. Dies zeugt von einem Teamgeist im Universitätsklinikum.“ Nach der Gesundheitsministerin gab Petra Wörner, Geschäftsführerin des Architekturbüros wörner traxler richter, einen Einblick in die Planungen aus Sicht der Architekten. Im Anschluss bedankte sich Prof. Dr. Frank Lammert als Geschäftsführender Direktor der Inneren Medizin stellvertretend für die Klinikdirektoren, die nun alle ihren neuen Wirkungsort in der IMED gefunden haben.

 

Den Abschluss übernahm der neue Ärztliche Direktor und Vorstandsvorsitzende des UKS, Prof. Dr. Wolfgang Reith. Ihm war es ein großes Anliegen, seinem Vorgänger, Prof. Dr. Bernhard Schick, für seine Arbeit zu danken. In seiner Rede blickte Reith in die Zukunft und formulierte seine Perspektive auf die weitere Entwicklung der Krankenhäuser im Allgemeinen und des UKS im Speziellen. Er beleuchtete u.a. die zunehmende Wichtigkeit von Exzellenzzentren wie dem UKS, von Vorsorgemaßnahmen sowie der Digitalisierung. „Als Universitätsklinikum tragen wir aktiv zur stetigen Weiterentwicklung bei – sei es durch Forschungsergebnisse, durch neue Behandlungsmöglichkeiten oder eben durch Neubaumaßnahmen wie die IMED.“ Eines liege ihm aber besonders am Herzen, schloss Reith seinen Blick auf kommenden Entwicklungen: „Das Krankenhaus – auch das der Zukunft – muss menschlich bleiben, für Patienten und Mitarbeiter!“

 

Übersicht der Kliniken in der IMED

  • Klinik für Innere Medizin I: Onkologie, Hämatologie, Klinische Immunologie und Rheumatologie (Komm. Direktor: Prof. Dr. Stephan Stilgenbauer)
  • Klinik für Innere Medizin II: Gastroenterologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Frank Lammert)
  • Klinik für Innere Medizin III: Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin (Direktor: Prof. Dr. Michael Böhm)
  • Klinik für Innere Medizin IV: Nieren- und Hochdruckkrankheiten (Direktor: Danilo Fliser)
  • Klinik für Innere Medizin V: Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin (Direktor: Prof. Dr. Dr. Robert Bals)
  • (Teile der) Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Direktor: Prof. Dr. Arno Bücker)

 

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