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23.02.2016
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Platz für den 2. Bauabschnitt der IMED: Abbrucharbeiten an Gebäude 40 gestartet

Am Montag, 22. Februar 2016, wurde auf dem Campus des Universitätsklinikums des Saarlandes in Homburg mit den Abbrucharbeiten an Gebäude 40 begonnen. Mit diesen Arbeiten wird das Baufeld für den 2. Bauabschnitt des Großbauprojektes IMED freigemacht, so dass die Rohbauarbeiten im zweiten Quartal 2016 starten können.

Kaufmännischer Direktor Ulrich Kerle und Ärztlicher Direktor

Prof. Dr. Bernhard Schick kurz vor Beginn der Abbrucharbeiten

(Foto: Rüdiger Koop)

 

Mit schweren Maschinen rückte man dem 60er-Jahre-Bau zu Leibe. Zehnstöckig, 31 Meter hoch und mit einer Kubatur von 40.000 m³ muss das ehemalige Gebäude für Innere Medizin für den 2. Bauabschnitt der IMED weichen. Zum Einsatz kam dabei in erster Linie ein Spezial-Bagger, Modell 5080 Caterpillar Ultralangfront – ein Großgerät mit einem Gewicht von 118,50 Tonnen und einer Spezialschere, die bis zu einer Abbruchhöhe von 42,50 m eingesetzt werden kann. Der Rückbau wird voraussichtlich bis in die zweite Märzhälfte andauern.

Schwere Maschinen für den Rückbau des Gebäudes

(Foto: Rüdiger Koop)

 

Über die IMED

Das Großbauprojekt  IMED sieht zwei Bauabschnitte vor, von denen der erste Bauabschnitt bereits Ende November 2015 fertiggestellt und bezogen wurde. Dieser erste Bauabschnitt vereint nun die beiden internistischen Kliniken Innere Medizin I – Onkologie, Hämatologie, Klinische Immunologie und Rheumatologie (Direktor: Prof. Dr. Michael Pfreundschuh) und Innere Medizin III – Kardiologie, Angiologie und internistische Intensivmedizin (Direktor: Prof. Dr. Michael Böhm) sowie einen Teil der Klinik für Diagnostische und Interventionelle Radiologie (Direktor: Prof. Dr. Arno Bücker).

Waren die insgesamt fünf internistischen Kliniken vorher dezentral über den Campus verteilt, werden sie 2018 nach Abschluss der Gesamtbaumaßnahmen im Zentrum des UKS in einem Gebäudetrakt untergebracht sein. Im zweiten Bauabschnitt ziehen noch die Klinik für Innere Medizin II – Gastroenterologie und Endokrinologie (Direktor: Prof. Dr. Frank Lammert), die Klinik für Innere Medizin IV – Nieren- und Hochdruckkrankheiten (Direktor: Prof. Dr. Danilo Fliser) und die Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin (Direktor: Prof. Dr. Dr. Robert Bals) ein. Mit diesem zweiten Bauabschnitt, der das Projekt IMED vervollständigen wird, startete das UKS bereits im vergangenen Dezember. Die Gesamtnutzfläche wird nach Abschluss rund 19.300 m² betragen, mit rund 1.200 Räumen und 350 Patientenbetten. Die IMED bietet modernste medizintechnische Möglichkeiten für Diagnostik und Therapie sowie Bereiche für Forschung und Lehre, zentral in der Mitte des Campus gelegen und in direkter Anbindung an das Chirurgie-Gebäude.