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19.08.2016
VeranstaltungenAktuelles
Lungenhochdruck: 38. Patiententreffen mit Angehörigen des Landesverbandes Saarland/Rheinland-Pfalz im ph e.v. am UKS

Am Freitag, 19. August  2016, findet das 38. Patiententreffen (mit Angehörigen) des Landesverbandes statt. Veranstaltungsort ist die Ambulanz der Klinik für Innere Medizin V – Pneumologie, Allergologie, Beatmungs- und Umweltmedizin (Direktor: Prof. Dr. Dr. Robert Bals) bei Prof. Dr. Heinrike Wilkens, Raum A05 in Gebäude 91 auf dem UKS-Campus in Homburg. Beginn ist um 16 Uhr.


Atemnot, Herzrasen und ständige Erschöpfung – Alltag für Patienten mit Lungenhochdruck (medizinisch: pulmonale Hypertonie). Die Lebenserwartung der Patienten ist dank neuer Medikamente in den letzten Jahren deutlich gestiegen.

 

Im vergangenen Jahr gab es weitere Fortschritte auf dem Gebiet der pulmonalen Hypertonie. Prof. Dr. Heinrike Wilkens wird über Therapiemöglichkeiten bei Lungenhochdruck referieren, und erläutern, was es hierbei Neues gibt.

Im Anschluss steht sie den Besuchern des Patiententreffens für Fragen zur Verfügung. Ein abschließender Imbiss bietet die Möglichkeit zum gemeinsamen Gespräch und zum Gedankenaustausch.

 

Es wird um eine Anmeldung bis zum 15.08.2016 gebeten: Über die Homepage https://www.phev.de/landesverbaende/saarlandrheinland-pfalz.html oder über die Leiterin des Landesverbandes Nicole Urig per Telefon unter 0 68 06 / 30 77 74 bzw. per E-Mail an srp @phev.de.

 

Das Programm zum Termin und die Anmeldebestätigung finden Sie hier.



Kontakt

ph e.v. Landesverband Saarland/Rheinland-Pfalz

Nicole Urig

Leiterin des Landesverbandes Saarland/Rheinland-Pfalz

Tel. 0 68 06 / 30 77 74

E-Mail: srp @phev.de

www.phev.de

Hintergrundinformationen zur Pulmonalen Hypertonie und dem Verein ph e.v.

Die pulmonale Hypertonie (PH) ist eine schwerwiegende und potentiell tödliche Erkrankung, bei der die Lunge und das Herz betroffen sind. Im sogenannten Lungenkreislauf fließt das Blut von der rechten Herzkammer durch die Lungenarterien, wird dort mit Sauerstoff versorgt und fließt zur linken Herzkammer zurück. Ist in diesem Lungenkreislauf der Blutdruck erhöht, spricht man von pulmonaler Hypertonie. Daraufhin kommt es oftmals zu Herzproblemen, einer sogenannten Rechtsherzinsuffizienz.

Menschen mit Lungenhochdruck sind sehr rasch erschöpft, haben Schwindel, Herzklopfen und Luftnot, sie sind körperlich wenig belastbar. Die Krankheit ist meist fortschreitend und kann unbehandelt zu einem frühzeitigen Tod führen, oft wird sie erst in fortgeschrittenen Stadien erkannt. Die durchschnittliche Lebenserwartung beträgt ohne Therapie drei Jahre ab der Diagnosestellung. Für einen Teil der Patienten bestehen chirurgische Therapieoptionen wie die pulmonale Thrombendarteriektomie (PTE, bei chronisch thromboembolischer pulmonaler Hypertonie) und die Lungentransplantation. Noch bis zur Jahrtausendwende gab es fast keine wirksame medikamentöse Therapie, so dass als Behandlungsmöglichkeit letztlich nur die Lungentransplantation blieb. Seither gibt es erfreulicherweise mehrere zugelassene Medikamente, die einzeln oder in Kombination als wirksame Therapieoption eingesetzt werden und die  Lebensqualität und Prognose deutlich verbessern. Die spezialisierten klinischen Zentren für pulmonale Hypertonie in Deutschland haben maßgeblich dazu beigetragen, dass durch grundlagenwissenschaftliche Forschung und kontrollierten Studien diese weltweit etablierten Fortschritte in den letzten Jahren möglich waren.

Vor 12 Jahren (2004) wurde der Landesverband Saarland-Rheinland/Pfalz im Selbsthilfeverein ph e.v. im spezialisierten Zentrum für pulmonale Hypertonie der Klinik für Innere Medizin V (bei Prof Dr. Heinrike Wilkens) gegründet. In dieser Zeit hat sich bezüglich Diagnostik und Therapiemöglichkeiten sehr viel getan. Der ph e.v. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich die Verbesserung der Situation von Erkrankten und deren Familien nach der Diagnose „Lungenhochdruck“ zum Ziel gesetzt hat.  Die mehrmals jährlich stattfindenden Patiententreffen des Selbsthilfevereines bieten nicht nur die Möglichkeit, an medizinischen Vorträgen oder Workshops teilzunehmen, sondern auch Kontakt mit anderen Betroffenen aufzunehmen.