Universitätsklinikum des Saarlandes und Medizinische Fakultät der Universität des Saarlandes
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23.04.2016
VeranstaltungenAktuelles
2. TSC-Symposium

Am Samstag, 23. April 2016, findet am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg das 2. Interdisziplinäre Symposium des TSC-Zentrums Saarland statt. Von 9 bis 14 Uhr erwartet die Teilnehmer ein breit gefächertes Programm. Die Veranstalter der Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie (Direktor: Prof. Dr. med. Ludwig Gortner) haben in diesem Jahr die Schwerpunkte auf Epidemiologie, neuropsychiatrische sowie ophthalmologische und dermatologische Aspekte der TSC-Erkrankung gesetzt. Bei dem Symposium steht der Austausch zwischen den Fachdisziplinen im Vordergrund. Neben Kinderärzten referieren u.a. auch Psychologen, Kardiologen, Neuroradiologen und Gynäkologen. Mit der ausgewählten Themenvielfalt soll dem Anspruch einer bestmöglichen, fächerübergreifenden Betreuung der Patienten entsprochen werden.

 

Das ausführliche Programm zur Veranstaltung finden Sie hier.

 

Über die tuberöse Sklerose (TSC)

Bei der (TSC) handelt sich um eine genetisch bedingte Multisystemerkrankung, die im Wesentlichen charakterisiert ist durch das Auftreten von Hamartomen, tumorartigen gutartigen Gewebeveränderungen im Gehirn, Herz, in Haut, den Augen, Nieren, Lunge und in der Leber.

In der klinischen Diagnostik sind große Unterschiede der Ausprägung sowie des Auftretens und des Verteilungsmusters der Hamartome festzustellen. Aufgrund der Vielfältigkeit und Schwere der Organmanifestationen sind eine frühe Diagnosestellung und eine optimierte, interdisziplinäre Betreuung dieser Patienten von großer Bedeutung.

Nicht selten wird die Erkrankung erst im Kleinkindalter – meist nach 3 Jahren – manifest, sodass die klinischen Anzeichen nicht immer geeignet sind, sehr früh eine Diagnose zu stellen. Im Jahr 2013 erfolgte eine Aktualisierung und Überarbeitung der Kriterien für die Diagnosestellung sowie der klinischen Überwachung der Patienten mit TSC-Erkrankung.

Man geht heutzutage von einer TSC-Frequenz von rund 1:6.000 Geburten aus. Rund 85% der Kinder und Jugendlichen mit TSC leiden unter Schädigungen des Zentralen Nervensystems (Epilepsie, geistige Entwicklungsretardierung, Verhaltensauffälligkeiten/-störungen, einschließlich Autismus).

 

Kontakt

Prof. Dr. med. Sascha Meyer

Leiter TSC-Zentrum Saarland

Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie, Sektion Neuropädiatrie

66421 Homburg

 

FOÄ Marina Flotats-Bastardas

TSC-Zentrum Saarland

Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie, Sektion Neuropädiatrie

66421 Homburg

 

Prof. Dr. med. Ludwig Gortner

Direktor Klinik für Allgemeine Pädiatrie und Neonatologie

66421 Homburg

Sekretariat

0 68 41 - 16 - 2 83 01

0 68 41 - 16 - 2 83 10

 

Internetseite der Klinik:

www.uks.eu/kinderklinik/